Interview in der Versicherungswirtschaft 08/2019: „Frauen haben keinen Grund, nicht selbstbewusst zu sein“

Interview in der Versicherungswirtschaft 08/2019: „Frauen haben keinen Grund, nicht selbstbewusst zu sein“

Die renommierte Fachzeitschrift „Versicherungswirtschaft“ widmet sich in der aktuellen August-Ausgabe unter anderem dem Thema Führung und Frauen. Dazu interviewte die Redaktion den Personalexperten Axel Schwartz.

Frauen sind in den Vorständen der 30-Dax-Konzerne noch immer unterrepräsentiert. Vor allem bei den Banken und Versicherern sind Frauen in der Chefetage noch immer die Ausnahme. Worin sehen die Gründe für diese Entwicklung und warum ist es für Frauen noch immer so schwer in Führungspositionen zu gelangen? Ich würde nicht unterschreiben, dass es grundsätzlich schwer für Frauen ist, in Führungspositionen zu gelangen. Dies gilt auch für Banken und Versicherungen und zeigt unsere tägliche Praxis. Hier besteht gerade im mittleren Management großes Interesse, Frauen für Führungsaufgaben zu gewinnen. Nach ganz oben ist die Luft allerdings tatsächlich noch dünn. Ich denke, dies ist auch teilweise ein Spiegel der hier angelangten 1960er-/1970er-Generation, die mit einem anderen Rollenverständnis aufgewachsen ist und wo männlich dominierte Netzwerke karriereförderlicher als heute waren. Ich denke jedoch, dass die Zeit für die Frauen spielt: In der nächsten Führungsgeneration werden weibliche Topmanager, die sich für diesen Weg entscheiden, selbstverständlich sein. Das geht auch ohne staatliche Regulierung.

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